Haustür Aluminium oder Kunststoff

Haustür aus Aluminium oder Kunststoff:
Was ist besser?

Die Wahl des Materials für deine Haustür entscheidet nicht nur über das Aussehen, sondern auch und vor allem über ihre funktionellen Eigenschaften. Insbesondere in punkto Wärmeschutz und Sicherheit weisen die heutzutage beliebtesten Materialien Aluminium und Kunststoff entscheidende Unterschiede auf. Und was ist eigentlich aus der guten alten Holzhaustür geworden?

 

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1. Form, Gestaltung und Ausstattung Ihrer Haustür

Egal, ob Renovierung oder Neubau, die Anschaffung einer neuen Haustür will gut überlegt sein. Der Eingangsbereich des Hauses hat stets auch eine repräsentative Funktion, weshalb das Erscheinungsbild der Tür optimal auf die Fassadengestaltung und die Fenster abgestimmt werden sollte.

Die große Auswahl an Designs in unserem Shop erleichtert die Suche nach der passenden Haustür für dein Zuhause. Das Angebot reicht dabei von modern minimalistischen bis zu klassischen Haustüren. Das gewählte Modell kannst du anschließend individuell nach deinen Vorstellungen konfigurieren, indem du unter anderem Farbe, Verglasung sowie Ausstattung festlegen.

Vernachlässige über der optischen Gestaltung aber keinesfalls Wärmedämmung, Schallschutz und Sicherheit der Tür. Gerade in dem Punkt weisen die verschiedenen Materialien Vor- und Nachteile auf, die du in deine Überlegungen ebenso miteinbeziehen sollten wie das Aussehen und das Preis-Leistungs-Verhältnis.

2. Haustüren aus Aluminium: stabil & langlebig

Die Bedeutung von Aluminium für die Bautechnik hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Vor allem aus dem Leichtbau ist das Metall heute kaum noch wegzudenken, da es bei gleicher Festigkeit nur etwa die Hälfte des Gewichts von Stahl aufweist.

Dass es sich bei Aluminium um ein unedles Metall handelt, kommt seiner Verwendung dabei zugute. Denn an den Schnittstellen bildet sich bei Kontakt mit Luft und Wasser eine feine Schicht aus Aluminiumoxid, die die Oberfläche dauerhaft vor Korrosion schützt.

Aluminium-Türen weisen daher nicht nur eine besonders hohe Stabilität auf, sondern sind auch äußerst widerstandsfähig – zwei wichtige Voraussetzungen für lange Haltbarkeit bei ständiger Beanspruchung.

Weitere Vorteile von Alu-Haustüren sind:

  • hohe Wetterbeständigkeit
  • leicht zu pflegen
  • optimaler Einbruchschutz
  • gute Dämmeingenschaften
  • große gestalterische Freiheit

Obwohl das Leichtmetall als guter Wärmeleiter gilt, ist die Sorge, dass Aluminium-Haustüren nicht ausreichend dämmen, gänzlich unbegründet. Alu ermöglicht aufgrund seines geringen Gewichts größere Bautiefen, wodurch modernste Dämmtechnik ins Türblatt eingebaut werden kann. Hochwertige Haustüren aus Aluminium sind daher sogar passivhaustauglich.

Die größte Stärke von Aluminium-Haustüren ist ihre Robustheit und Formbeständigkeit. Sie leisten potenziellen Einbrechern effektiv Widerstand und sorgen auf diese Weise für ein sicheres Gefühl in den eigenen vier Wänden. Auch unachtsame Stöße verkraftet deine Tür, ohne Dellen oder Kratzer davonzutragen.

Bei der Gestaltung deiner Alu-Tür brauchst du ebenfalls keine Kompromisse eingehen, denn neben einer Vielzahl von Designs bieten wir dir außerdem die Möglichkeit, aus der gesamten RAL-Palette genau den Farbton zu wählen, der perfekt zu deinem Haus und den Fenstern passt.

3. Kunststoff-Haustüren: pflegeleicht & günstig

Die meisten Haustüren aus Kunststoff werden heute aus Polyvinylchlorid, kurz PVC, gefertigt. Dieses Material hat sich vor allem aufgrund seiner Vielseitigkeit und der einfachen Verarbeitbarkeit bewährt. Kunststoffhaustüren sind meist günstiger als Modelle aus Aluminium oder Holz, doch auch hier gibt es natürlich Unterschiede, die die Qualität und Ausstattung der jeweiligen Tür widerspiegeln.

Im Vergleich zu Aluminium ist Kunststoff auf lange Sicht deutlich weniger witterungsbeständig. Das größte Problem von PVC ist, dass es sich bei starken Temperaturschwankungen verziehen kann, wodurch die Haustür dann nicht mehr ordentlich schließt. Ein umlaufender Stahlkern wirkt dem entgegen und gehört bei guten PVC-Türen mittlerweile zum Standard.

In der Regel behält die Farbe bei einer hochwertigen Kunststoff-Haustür auch unter Sonneneinstrahlung lange ihre Leuchtkraft, während weiße Türen vor dem Vergilben geschützt sind. Aufpassen solltest du allerdings bei Feinstaub: Solche Ablagerungen führen schnell zu Verfärbungen, wenn du die Oberfläche deiner Haustür nicht regelmäßig reinigst.

Zu den Vorteilen von Kunststofftüren gehören außerdem:

  • sehr pflegeleicht
  • gute Wärmedämmung
  • günstiger Preis
  • große Modell-Vielfalt

Neue Haustüren aus Kunststoff nutzen die leichte Formbarkeit des Materials, welches zu ausgeklügelten Mehr-Kammer-Profilen verarbeitet wird. Dadurch werden die Dämmeigenschaften verbessert und ein entsprechend niedriger U-Wert erreicht.

Wichtig ist, dass du deine Haustür mit zuverlässiger Sicherheitstechnik ausstatten, da Kunststoff nicht dieselbe Stabilität wie Aluminium aufweist. Glas-Einsätze sollten zudem unbedingt aus Sicherheitsglas bestehen.

4. Haustüren aus Holz: nachhaltig & wohnlich

Holz-Haustüren waren lange Zeit die Standardlösung für Bauherren, doch der vergleichsweise hohe Preis hat sie zuletzt etwas in den Hintergrund gedrängt. Der Werkstoff wird heute eher für den Innenraum genutzt, während bei Eingangstüren andere Materialien Verwendung finden.

Dabei hat Holz durchaus einige Vorzüge:

  • warme, gemütliche Ausstrahlung
  • hohe Stabilität
  • natürlicher Wärmeschutz

Der größte Nachteil von Holztüren ist der damit verbundene Pflegeaufwand. Das Material leidet außen unter den ständig wechselnden Witterungseinflüssen und nimmt schnell Schaden, wenn du es nicht regelmäßig lasierst oder streichst. Haben sich erst einmal Risse gebildet, ist es meist schon zu spät.

Stört dich der Pflegebedarf nicht, kann eine Haustür aus Holz jedoch sehr elegant wirken. Egal, ob du dich dabei für eine Ausführung im klassischen Landhausstil entscheidest oder ein geradliniges Design mit Glas-Elementen bevorzugst: Holz-Haustüren sind durch ihre natürliche Maserung immer absolut einzigartig.

 

5. Welche Kriterien sind beim Haustüren-Kauf entscheidend?

Für die Frage, ob die Anschaffung einer Kunststoff- oder einer Alu-Tür sinnvoller ist, ist in erster Linie entscheidend, welche Eigenschaften du persönlich für wichtig hälst. Generell lässt sich sagen, dass eine Kunststoff-Haustür zunächst preiswerter ist, Aluminiumtüren sich dafür aber langfristig rechnen.

In punkto Ausstattung musst du weder bei Alu noch bei PVC Abstriche machen, denn moderne Haustüren erfüllen heute sämtliche Anforderungen an Wärmedämmung und Einbruchschutz. Die Preise für diese Funktionen können allerdings recht unterschiedlich ausfallen, d. h. eine Aluminium-Haustür ist unter Umständen teurer als eine Kunststofftür mit den gleichen Eigenschaften.

Auf lange Sicht macht sich das aber bezahlt, denn je nach Qualität des Kunststoffs zeigen entsprechende Haustüren selbst bei bester Pflege nach spätestens zwanzig Jahren erste Verschleißerscheinungen. Türen aus Alu hingegen sind praktisch unbegrenzt haltbar.

Zum Schutz des eigenen Zuhauses ist in jedem Fall eine Aluminiumhaustür empfehlenswert. Zwar erreichst du mit der passenden Sicherheitstechnik auch bei einer Kunststoff-Haustür ein hohes Maß an Einbruchschutz, doch die Stabilität eines Türblatts aus PVC ist nicht mit der Ausführung in Alu vergleichbar.